| Die Free-Igels gehen auf Tour |
|
|
|
| Fürth vom 2. bis zum 4. Mai
Ich will zeitig los. 9 Uhr bin ich auf dem Weg. Nur noch
eben etwas in der Stadt besorgen. 9 Uhr 15: Der Roller springt nicht an!
Verflixt noch mal! Werkstatt anrufen, um 11 Uhr sind sie mit Hänger da. Aber
vorher noch mal probieren. Ein Glück! Auch beim Mechaniker springt er nicht
an. Der fummelt etwas beim Ständer herum. Jetzt klappt’s. Aber bitte zur
Werkstatt, denn der Fehler ist nicht endgültig behoben. Eine Feder war
ausgehakt. Um 12 Uhr 30 startet die Fahrt nach Fürth mit leichter
Verspätung. Der Umweg über Hagen ist eingeplant und muss sein.
Gegen 17 Uhr an einer Raststätte kurz vor Frankfurt. Es sieht etwas nach Regen aus, außerdem ist der Tank ziemlich leer. Also eine kurze Pause und ein Kaffee im Schnellrestaurant. Frage der Bedienung: “Darf der Roller überhaupt auf die Autobahn?” Ich: “Ich denke schon.” B.: “Fährt der denn 100?” I.: “Ja, wenn ich bremse. :-))” B.: “Wie schnell fährt der denn?” I.: “Meine bisherige Höchstgeschwindigkeit war 168.” B.: “???” Ankunft in Fürth gegen 19 Uhr. Die anderen waren schon am Tag vorher angekommen. Unterkunft gut und empfehlenswert (Hotel PrimaVera) - Treffen prima, nur ein Wehmutstropfen: Der geplante Festabend musste in der Turnhalle stattfinden und es gab nur Plastikgeschirr. Rückweg am Sonntag in eiliger Form und einschließlich Mittagessen in 6 Stunden. Lehrte bei Hannover vom 31. Mai bis zum 1. Juni Wir fahren mit der ganzen Gruppe schön gemütlich mit Tempo 80 - 90 und sind glücklich um 14 Uhr da. Die Ausschilderung ließ zu wünschen übrig. Die Schilder klein und kaum zu erkennen. Aber wir haben den Platz gefunden. Für mich hieß es nur: Punkte kassieren, Würstchen mit Beilage, Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen und dann Tschüß.
Berchtesgaden vom 13. bis zum 15. Juni Durch Verlagerung der Stunden konnte ich schon um 11 Uhr starten. Die Kinder sind versorgt, die Frau ist am Abend vorher vorgefahren und wartet schon in der Pension. Gute 900 km liegen vor mir. Für Besonderheiten bleibt leider keine Zeit. Fahren - Tanken - weiterfahren! Eine Mittagspause gegen 17 Uhr bei Fürth war das einzige Extra. Um 21 Uhr war ich endlich in Berchtesgaden, genauer in Schönau am Königssee. Das Bier hat geschmeckt!! Wien vom 19. bis zum 22. Juni Wieder Stunden verlagern und ein paar Stunden Sonderurlaub. Dadurch konnte ich bereits am Donnerstag nach dem Mittag auf die Tour gehen. Gute 1000 km liegen vor mir. Mittagspause gegen 18 Uhr in der Nähe von Nürnberg und erst einmal eine halbe Stunde das Sitzfleisch erholen lassen. dann geht’s wieder weiter. Letzte Tankstelle vor der Grenze nach Österreich treffe ich eine Gruppe von Dänen mit ihren Vespas. Erste Gespräche, dann “Gute Fahrt”. Ich muss noch erst tanken und so. In Österreich habe ich sie eine gute halbe Stunde später wieder. Doch ich werde von meiner Frau in Wien erwartet, also nicht langsam mitbummeln sondern Kilometerfressen. Kurz nach Mitternacht bin ich dann glücklich in Wien angekommen. Am Freitag auf dem Festgelände: Die Anfahrt ist schlecht ausgeschildert. Es steht ein Schild zur Euro-Vespa. Ich da hinein und will auf das Gelände. Darf ich nicht. Erst einmal hier anmelden und dann irgendwie außen herum. Hier darf man mit dem Roller nicht hinein. Unverständlich. - Essen gab es aus der Mikrowelle. Endlich nach längerem Suchen finden wir (Grafschafter) uns zusammen. Kurzer Erfahrungsbericht, dann geht jeder seiner Wege. Abends geht es zum Heurigen. Ein nettes Lokal in einem alten Kellergewölbe mit gutem Wein. Und der hatte es in sich. Gut, dass ich da nicht mehr fahren musste. Vier Glas haben gereicht, aber das waren auch 0,2-Liter-Gläser. Am Samstag wollten wir auf Korso-Fahrt. Aber leider abgesagt. Die Polizei hatte die Genehmigung zurückgezogen. Jetzt soll der Korso am Sonntag Vormittag starten. Schade, da bin ich schon wieder auf dem Rückweg. Sonst ist es nicht vernünftig bis Abends zu schaffen. - Der Festabend fand in einer tollen Halle statt, die ein wenig entschädigte. Aber den ganzen Abend nur ein Orchester das zwar hervorragend spielte und auch zumindest meinen Musikgeschmack traf und eine Tanzdarbietung, von der nur wenige etwas sehen konnten, da sie auf Höhe der Tische stattfand sind doch wohl etwas mager. Da hatten die Italiener im letzten Jahr mehr drauf. Aber das Essen hat (mir) besser geschmeckt. Am Sonntagmorgen startet nach dem Frühstück gegen 10 Uhr die gemeinsame Rückfahrt. Treffen in Elm am 19. und 20. Juni Es sind schon Ferien. Das Wetter ist bombig und die Fahrt verläuft (fast) streßfrei. Wenn man von dem kleinen Stau kurz vor Düsseldorf absieht. Ein Polizeiwagen mit Blaulicht bahnte sich seinen Weg durch den dreispurigen Parkplatz. Über Megaphon rief er durch: “Die Motorräder bleiben in der Reihe!” - Aber ich habe doch einen Motorroller :-)) ... Der Festabend sollte im Saal sein, aber keiner ging rein. Da haben die Veranstalter das Treffen doch nach draußen verlegt. Das war genau richtig. Auch hier kann man den Veranstaltern ein Lob aussprechen. Ein wenig vermisst habe ich nur eine gemeinsame Ausfahrt. Treffen in Celle am 23. und 24. August Zum ersten Mal habe ich ein Rollertreffen “mit Begleitung”. Meine Tochter wollte auch mal mit. Es hat ihr gut gefallen. Celle ist, wie im letzten Jahr, wieder einmal Spitze. Dieses mal habe ich auf die Ausfahrt (in Form einer Orientierungsfahrt) verzichtet und habe die Gedenkstätte des KZ Bergen-Belsen besucht. Beeindruckend, kann ich nur sagen. Da wir diesmal nicht übernachten wollten, verabschiedeten wir uns nach dem Essen und machten uns auf den Rückweg. Jetzt warten wir nur noch auf den Saisonabschluss in Hagen mit der Pokalverleihung. |
|
|
Autor: Karl-Heinz Sternke
|