BELLA ITALIA ?!?
Am 03.09.99 sollte es losgehen. Mittags. Direkt nach der Arbeit, um die drei Wochen Urlaub möglichst voll auszuschöpfen. Bis dann die beiden Roller vollständig bepackt waren und mindestens dreimal kontrolliert worden war, ob auch die Kaffeemaschine wirklich ausgeschaltet war oder wir nicht doch irgendetwas Wichtiges vergessen hatten, wurde es schließlich fast 15 Uhr, bis wir endlich losrollern konnten.
Die ersten Kilometer Fahrt habe ich dank des guten Wetters sehr genossen - bis zum ersten Tankstop. 5,3 Liter auf 100 km! So durstig war meine Cosa noch nie vorher gewesen. Ich ignorierte Markus´ spöttisches Grinsen ("Du musstest ja unbedingt zwei Wochen vorm Urlaub noch eine Rennkurbelwelle einbauen") und schob den hohen Verbrauch auf die ungewohnte Gepäcklast. Wir passierten ohne Probleme und Staus das Ruhrgebiet und kamen ins Sauerland, das zwar schönere Landschaften, aber leider auch die ersten Steigungen mit sich brachte. Markus´ Grinsen wich einem vorwurfsvollen Blick, als meine Cosa sich mühevoll mit ca. 75 Stundenkilometern heraufquälte, und auch ich dachte schon mit einem flauen Gefühl an die Alpen...
Abends um 21 Uhr erreichten wir Würzburg, wo wir die erste Nacht verbringen wollten. Die Suche nach einem nicht allzu teuren Hotel erwies sich in der Dunkelheit zwar als etwas schwierig, aber dank der Wegbeschreibung eines freundlichen Passanten konnten wir doch noch unser nach 450 km wohlverdientes erstes Urlaubsbier in der Bar des Posthotels zu uns nehmen. Für den nächsten Tag hatten wir uns den Brennerpass vorgenommen...
Ausgeruht fuhren wir am Morgen des 04.09.99 Richtung Alpen - kamen aber nur bis Augsburg, wo ich vor den Tücken der Technik meiner Cosa kapitulierte. Die ganze Strecke war ich bei leichtem Gegenwind mit einer absoluten Höchstgeschwindigkeit von ca. 80 Stundenkilometern hinter Markus´ PX hergeschlichen. Als Markus noch versuchte, durch eine Notreparatur am Straßenrand (Auswechseln der Kolbenringe und Vergasereinstellung) die Fahrleistung der Cosa zu verbessern und damit unseren Urlaub zu retten, setzte ich mich in Gedanken schon mit der Schadenfreude der Daheimgebliebenen auseinander ("Ja sicher, mit dem Roller bis nach Italen - haha")
Schließlich entschlossen wir uns - so leicht geben wir nicht auf - auf einem Campingplatz in der Nähe zwei Tage auszuharren, bis die Piaggio-Werkstatt in Augsburg am Montag wieder öffnen würde. Beim Abendessen in einer Pizzeria (!!!) kam Markus dann das, was er mir freudestrahlend und überzeugend als die rettende Idee präsentierte: der Vergaser sei undicht, daher auch der hohe Verbrauch. Wie sich am Sonntagmorgen nach Öffnung des Vergasers dann herausstellte, hatte er richtig vermutet; der elektrische Benzinhahn war locker und daher undicht. Schraube anziehen, und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.
Der Brennerpass erwies sich als bei weitem nicht so schlimm, wie ich es mir in meinen Höhenangst- Alpträumen vorher ausgemalt hatte. Die Roller kamen zwar beide an den Steigungen von bis zu 16% mit der dünnen Höhenluft nicht so sehr gut zurecht, aber wir schafften es, abends um 20 Uhr die Grenze nach Italien zu passieren. Im ersten Ort hinter der Grenze (Sterzing) suchten wir uns eine Pension. Erst, als wir das Gepäck in unser Zimmer schleppten, wurde mir klar - Wir haben es geschafft, wir sind in Italien!!!
Beim Frühstück am nächsten Morgen (...übrigens das letzte für lange Zeit, das diesen Namen auch verdient hatte) entschlossen wir uns, diesmal eine kürzere Etappe zu fahren und uns am Gardasee eine Unterkunft zu suchen.
Das Hochgefühl, mit der eigenen Vespa durch Italien zu rollern, machte schnell einem Unbehagen gegenüber dem Fahrverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer Platz. Aber - man gewöhnt sich an alles - nach etwa 100 km Landstraße hatten auch wir "gelernt", daß man z.B. als Rollerfahrer in Italien nicht am Ende der Schlange vor einer roten Ampel stehenbleibt, egal, wie schmal die Gasse zum Gegenverkehr ist. Dieses "Augen-zu-und-durch" spart zwar Zeit, ist aber auf Dauer sehr anstrengend, so daß ich froh war über die Zwangspause, als Markus der Kupplunszug seiner PX riß. Ich genoß die schöne Landschaft, Markus schraubte. Da er keinen Ersatzzug mitgenommen hatte, baute er ein Provisorium aus einer Lüsterklemme und den Überresten des gerissenen Zuges, was dann glücklicherweise auch bis zur nächsten Zweiradwerkstatt hielt.
Am frühen Nachmittag erreichten wir Riva am Gardasee, wo es uns aber wegen der Scharen von Touristen nicht gut gefiel. Wir fuhren weiter am Gardasee entlang und die Touristenscharen wurden immer größer. Nachdem wir dank eines belgischen LKW-Fahrers, der entweder nicht lesen konnte oder die Höhe seines LKWs nicht kannte, fast eine halbe Stunde hinter eben diesem eingeklemmten belgischen LKW in einem der zahlreichen Tunnel festgesteckt hatten, wurde es langsam dunkel. Vom Gardasee selbst hatten wir bis dahin nicht viel gesehen, dafür aber Hunderte von Wohnmobilen. Wir suchten uns im nächstbesten Hotel ein Zimmer und beschlossen bei einer (mittel-mäßigen) Pizza, dem Gardasee den Rücken zu kehren und an die Adria zu fahren.
Die bisherigen Erlebnisse auf italienischen Landstraßen hatten uns gelehrt, daß es vielleicht doch besser wäre, die Mautgebühr in Kauf zu nehmen und unsere Reise auf der Autobahn fortzusetzen. Die ersten Zweifel an dieser Idee kamen mir, als ich nach 10 km Autobahn immer noch kein anderes Zweirad, weder in unserer, noch in der Gegenrichtung gesichtet hatte. Aus gutem Grund. Die Autobahn - zumindest diese nach Venedig - gehört anscheinend den LKWs, was bedeutet, daß sie dort noch rücksichtsloser fahren als ohnehin schon. Jede Auf- und Abfahrt verursacht Herzklopfen. Die Höhe der Mautgebühr für zwei Roller übrigens auch.
Über Venedig kann ich leider nichts berichten - wir kamen mit unseren Rollern dort nicht bis in die Stadt hinein, sondern wurden von freundlichen Polizisten mit Trillerpfeifen gleich wieder hinausgewiesen, genau wie alle anderen Touristen auch. Wir hätten unsere Roller am Busbahnhof abstellen und den Bus nehmen können, was uns aber wegen des Gepäcks zu riskant schien. Also, nix mit Vendig, weiter nach Rimini.
Rimini ist toll, wenn man es erstmal geschafft hat, sich für eins der vielen, vielen Hotels zu entscheiden. Wir fragten in etwa acht Hotels an, entweder war der Preis zu hoch, oder es war keine Park-möglichkeit für unsere Roller vorhanden. Letzteres war uns aber sehr wichtig, da allen dort herumfahrenden Rollern irgendwelche Teile (Tacho, Blinker, Motorabdeckung,...) fehlten, und es unseren nicht auch so ergehen sollte. Mit Hilfe einer sehr netten und glücklicherweise auch englischsprechenden Mitarbeiterin der Touristeninformation fanden wir ein kleines familiengeführtes Hotel direkt am Strand. Von dem Balkon unseres Zimmers aus konnten wir wunderschöne Sonnenuntergänge über dem Meer beobachten - und außerdem die direkt darunter geparkten Roller bewachen.
Drei Tage genossen wir das gute Wetter, gingen schwimmen, machten einen Ausflug nach San Marino und saßen abends in einer der zahlreichen Straßencafes oder Pubs. Dann dachten wir uns: "Genug des Feierns und Faulenzens - jetzt kommt Kultur! Über zum Teil sehr schmale und sehr steile Straßen fuhren wir durch die Berge nach Assisi. Auch hier wollten wir zwei bis drei Tage bleiben, in Anbetracht unserer Reisekasse aber auf einem Campingplatz, den wir auch relativ schnell fanden: oberhalb von Assisi direkt am Hang. Die tolle Aussicht tagsüber wurde nur noch von der Aussicht im Dunkeln, wenn die Ortschaften unter einem nur noch Lichtpunkte sind, übertroffen. Nach dem Trubel in Rimini freuten wir uns auf die Ruhe nachts auf dem Campingplatz. Zu früh gefreut. Als wir nach einem Spaziergang spätabends auf den Campingplatz zurückkehrten, hatte eine Horde Pfadfinder ihr Lager ca. zwei Meter von unserem Zelt enfernt aufgeschlagen und schien es als gute Tat des Tages zu betrachten, uns die Nacht mit ihrem Gesang zu verschönern. Die gute Tat des nächsten Tages war dann, daß sie wieder abreisten.
Nach einer Nacht in wundervoller, nur von Grillengezirpe unterbrochener Stille packten wir erholt unser Zelt zusammen und fuhren los in Richtung Rom. Da ich zu meiner Schulzeit mit meiner Klasse schon mal in Rom gewesen war, verband ich eine gewisse Vorfreude mit dieser Stadt; ich habe vermutlich die ganze Strecke über vor mich hingegrinst. Dieses Grinsen verringerte sich zwar etwas im römischen Verkehr, vollends vergangen ist es mir aber erst durch die Antwort eines Hotelangestellten auf meine Frage nach dem Zimmerpreis. Da auch Markus in mehreren anderen Hotels keine wesentlich geringeren Preise genannt worden waren und es außerdem zu regnen begonnen hatte, wollten wir nur noch eins: Raus aus Rom! Gar nicht so einfach, wenn ca. 70% der Straßen in der Innenstadt Einbahnstraßen sind...
Nach vier Stunden orientierungslosen Hin- und Herfahrens fanden wir endlich den Stadtring, von wo aus alle Wege auch aus Rom heraus führen. Abends fielen wir todmüde in irgendeinem Ort irgendwo an der Küste in unser Bett in irgendeiner Pension. Egal, nur schlafen...
Morgens erwartete uns dann wieder das italienische Einheitsfrühstück bestehend aus steinharten Brötchen (wenn man Glück hat) oder in Folie eingeschweißtem Zwieback (wenn man weniger Glück hat), außerdem portionsweise verpackte Butter und ebensolche Marmelade, deren Fruchtsorte man zwar am Deckelaufdruck ablesen, aber weder an Geschmack, Geruch oder der Farbe oder des undefinierbaren Inhaltes identifizieren könnte. Eigentlich setzten wir uns nur noch des Kaffees wegen überhaupt an den Frühstückstisch.
Mittlerweile hatten wir den 13.09.99 und kein festes Ziel mehr. Also fuhren wir ein wenig die Küste Richtung Riviera entlang. Unterwegs machten wir in einem Hafen einen Zwischenstop, wo wir kurzerhand eine Überfahrt zur Insel Elba buchten. Kaum auf dem Schiff, stieg unsere Laune erheblich. Das Wetter war gut, und wir würden aller Voraussicht nach auf Elba nicht lange nach einem Hotel suchen müssen, da die Dame im Fährbüro uns ein günstiges empfohlen hatte. Das Hotel zu finden, erwies sich dann auch nicht als schwierig, die Schwierigkeit lag vielmehr darin, es zu erreichen. Die größte Steigung, die unsere Roller bisher bewältigt hatten, betrug 16% - geradezu lächerlich in Anbetracht der Strecke, die wir ihnen jetzt zumuten mussten...
Mit Anlauf und im ersten Gang schafften wir es mühsam bis zum Hotelparkplatz. Oben angekommen, wußte ich genau, diese Strecke würde ich noch genau einmal fahren - nämlich runter. Unser Zimmer in der wirklich schön angelegten Hotelanlage und die Aussicht von der Terrasse entschädigte uns dann aber für alle Mühen, und als wir abends im warmen Mittelmeer schwammen, waren wir überzeugt, es hier noch ein paar Tage aushalten zu können.
Leider hatten wir nur einen Tag Zeit, uns Elba anzusehen, weil es am zweiten Tag unseres Aufenthaltes bis abends durchgehen blitzte, donnerte und in Strömen regnete. Als der Regen endlich aufgehört hatte, machten wir noch eine kleine Rundfahrt quer durch die Berge, wobei wir von der Dunkelheit überrascht wurden. Glücklicherweise war ich an diesem Abend nur Sozia, so daß ich mich ganz darauf konzentrieren konnte, Angst zu haben, während Markus sein ganzes fahrerisches Können unter Beweis stellten musste. Die Sicht betrug teilweise nicht mehr als 5 Meter, was in Anbetracht der Abhänge und der schlecht gesicherten Straßen wirklich nicht zu meiner Beruhigung beitrug.
Am Tag unserer Abreise von Elba klappte dann ausnahmsweise alles: wir drängelten uns, wie alle anderen Zweiräder, die kurvige Strecke und die Abhänge missachtend an einem Stau vorbei, wodurch wir im Hafen ohne Wartezeit auf die Fähre konnten. Aber wohin jetzt? Wir hatten nach unseren Erlebnissen in Rom und Venedig von Großstädten eigentlich die Nase voll, aber ich wollte gerne den "Schiefen Turm" sehen, so daß Markus sich überreden ließ, wenigstens einen Abstecher nach Pisa zu machen. Turm fotografieren und weiter...
Am späten Nachmittag erreichten wir La Spezia, wo ich gerne einen Shopping-Tag einlegen wollte. Wir entschlossen uns, ein Stück die Riviera-Küste entlangzufahren und uns in der Nähe eine Unterkunft zu suchen. Über einen Bergpass gelangten wir nach Levanto, wo es uns spontan gut gefiel. Ich war an der Reihe, ein Hotel zu suchen, während Markus bei den Rollern blieb. Erfolglos - alles belegt - kehrte ich eine halbe Stunde später zu ihm zurück, schon darauf gefasst, weiterfahren zu müssen, wieder durch die Dunkelheit. Doch wir hatten auch diesmal Glück, Markus war mit einer Dame in ein Gespräch verwickelt, die ein Privatzimmer zu vermieten hatte. Gespräch ist zuviel gesagt, sie sprach kein Deutsch oder Englisch, Markus kein Italienisch. Trotzdem klappte die Verständigung offenbar so gut, daß er das "Zimmer" (ein ganzes Haus in der Innenstadt, nur wenige Meter vom Strand entfernt) für drei Tage mietete. So kam ich doch noch zu meinem Einkaufsbummel am nächsten Tag. Außerdem konnten wir endlich unsere Wäsche waschen und - typisch italienisch - auf dem Dach "unseres" Hauses zum Trocknen aufhängen.
Markus hatte ein paar Probleme mit seiner PX, also versuchte er, dem Besitzer der ortsansässigen Piaggio-Werkstatt die aufgetretenen Beschwerden und seine Diagnose in einem Hände-und-Füße-Gespräch plausibel zu machen, woraufhin er Werkzeug in die Hand gedrückt bekam mit den Worten: "Kannste machen selber, weißte schon, wo Fehler!" Unter den kritischen Augen des Mechanikers zerlegte er den Vergaser und blies die Düsen aus. Die PX lief wieder, ohne daß der Mechaniker selbst Hand anlegen musste, Markus kaufte noch eine Zündkerze für meine Cosa - alle waren zufrieden.
Etwas über 3000 km waren wir jetzt schon gefahren, und es wartete noch eine Rückfahrt von mehr als 1500 km auf uns. Die Strecke am Gardasee entlang wollten wir uns nicht noch einmal zumuten, zumal das Wetter auch nicht mehr mitspielte, den ganzen vorherigen Tag hatte es schon geregnet, und auch am ersten Tag unserer Rückfahrt sah der Himmel nicht besonders Vertrauen erweckend aus. Nach Überprüfung unserer Finanzen entschlossen wir uns, noch einmal unser Leben auf der Autobahn zu riskieren.
Knapp 500 km später und um 100.000 Lire ärmer passierten wir gegen 19 Uhr die Grenze Italien/Österreich. In Gries am Brenner fanden wir eine sehr schöne und günstige Pension, und schon eine Stunde später konnten wir unser erstes Weissbier seit zwei Wochen genießen, bei dem wir spontan beschlossen, dem Münchner Oktoberfest noch einen Besuch abzustatten.
Gesagt - Getan, gegen Nachmittag des nächsten Tages rollten wir in Holzkirchen bei München bei einer Bäuerin auf den Hof, die Privatzimmer zu vermieten hatte. Leider war eigentlich alles belegt, aber da sie ein Herz für Rollerfahrer hatte, fand sich doch noch eine Kammer für uns, die nur über den Balkon zu erreichen war. Unsere Roller durften wir neben ihren eigenen kleinen Honda in den ehemaligen Stallgebäuden parken. Abends fuhren wir mit der Straßenbahn zur Wies´n und ließen in einem der Festzelte bei einer Maß Bier unsere Reise noch einmal Revue passieren.
An unserem zweiten und letzten Tag in Holzkirchen machten wir mit unseren Rollern noch einen Abstecher nach Bad Tölz, an den Starnberger See und in die Münchner Innenstadt. Abends noch ein zünftiges Abschiedsessen im Holzkirchener Brauhaus und dann früh ins Bett, am folgenden Tag wollten wir die ganze Strecke von über 760 km bis nach Hause fahren.
"Unsere" Bäuerin verabschiedete uns nach einem guten Frühstück und einem ausgiebigen Gespräch sehr herzlich, wir mussten versprechen, doch noch einmal wiederzukommen. So wurde es wieder fast 11 Uhr, bis wir losfahren konnten. Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt, am gleichen Abend noch in meinem eigenen Bett schlafen zu können, zumal wir uns nachmittags fast drei Stunden durch strömenden Regen kämpfen mussten. Gegen 19.30 Uhr waren wir dann in Münster, ich war schon drauf und dran, aufzugeben, als ich das erste Hinweisschild sah, auf dem "Gronau" aufgeführt war. Durchhalten - noch etwa eine Stunde, dann sind wir zuhause! Ein Tankstop war noch nötig, danach hatten wir nur noch 11 km zu fahren. Es war schön, wieder vertraute Strecken zu fahren, wir haben dieses letzte Stück sehr genossen. Endlich kamen die Lichter von Bentheim in Sichtweite. Nach 4652 km konnten wir unsere Roller wieder in ihrer eigenen Garage abstellen.
Obwohl wir todmüde waren, war an Schlaf natürlich erstmal nicht zu denken. Jetzt, als wir wieder in unserer Küche saßen, wurde uns zum ersten Mal richtig bewusst, was wir alles erlebt und welche Strecke wir dabei zurückgelegt hatten. Wir haben uns damit eine tolle Erinnerung geschaffen, und wenn wir alles verarbeitet haben, beginnen wir garantiert damit, unsere nächste Tour zu planen.
Autor: Marion Dobben